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Krebsvorsorge: Ernährung und Orthomolekular

Aktualisiert: 3. Dez. 2023

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass sich weltweit über 40% aller Krebserkrankungen durch vorbeugen verhindern ließen.

Um es zu verdeutlichen wie wichtig unsere Ernährung ist.

Die ungefähre Anzahl der Krebserkrankungen in Prozent angegeben.


30% durch Ernährungsdefizite

30% durch Rauchen

15% Genetische Faktoren

5% Übergewicht und Bewegungsmangel


Die weiteren 20% setzen sich durch viele unterschiedliche Faktoren zusammen, welche jeweils unter 5% liegen.



Inhalt:



Krebsvorsorge: Orthomolekulare Therapie

Mörser, Stößel, Minzblätter und zwei kleine Gläser mit Öl

Zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe sind sinnvoll zur

• Verminderung der therapieinduzierten Immunsuppresion (z.B. durch Bestrahlung)


• Verbesserung des Wohlbefindens


• Verminderung der Nebenwirkung der Tumortherapie


Zudem ist eine Lebensverlängerung möglich. Einige Studien geben Hinweise darauf, dass die folgenden Nährstoffe sowie eine Keto-Diät hilfreich sein können.


Nährstoffe


Omega 3 Fettsäuren (1-4g)


• Selen (50-200 Mikrogramm)


• Vitamin C (2-10g)


• Vitamin D (2000-8000 I.E.)


• Vitamin E (200-800 I.E.)


• Zink 15-50mg


• Beta-Karotin (15-50mg) jedoch nicht als Raucher.


• Alpha-Liponsäure 600mg bei Chemotherapie-induzierter Polyneuropsthie Ernährung

Eine Ernährung mit sehr wenig Kohlenhydraten (Keto) kann sinnvoll sein.

Bei positivem TKTL-1 Test (ein Enzym) steigt wohl die Wahrscheinlichkeit eines Nutzens.


Reichlich Vitamine in Form von Obst, Gemüse oder (Gemüse-) Säften sind vermutlich hilfreich.


In der Vegetarierstudie des Heidelberger Krebsforschungszentrums wurde bei Vegetariern eine um ca. 50% erniedrigte Krebsmortalität nachgewiesen. Als Dauernahrung zur Verbesserung der Lebensqualität, Steigerung der Immunabwehr und Vermeidung von Rezidiven und Metastasierungen wird eine vollwertorientierte, ballaststoffreiche und weitgehend vegetarische Kost empfohlen, diese sollte zudem reich an antioxidativen Nährstoffen sein (Vitamin C, E, Beta Carotin und Selen).


Im weiteren Abschnitt zeige ich dir, welche Lebensmittel du kaufen solltest, damit du dich richtig Ernährst.


Krebsvorsorge: Lebensmittel

Obst und Gemüse auf einem Tisch

Lebensmittel mit krebshemmenden Effekt:


• Brokkoli und Rosenkohl enthalten viele Moleküle die den Krebs hemmen können, am besten frischer nicht eingefrorenen Brokkoli oder Rosenkohl nehmen.

Wichtig ist auch das Gemüse nicht zu kochen, dass garen ist immer die gesündere Lösung.


Wenn du gerne Schokolade isst, dann bitte nur Zartbitterschokolade (min. 70% Kakaoanteil). Zartbitterschokolade ist nicht nur gut für unser Herz, sie enthält auch krebshemmende Eigenschaften.


• Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren haben krebshemmende Eigenschaften und können durch ihre *antioxidative Wirkung dabei helfen eine Krebserkrankung vorzubeugen und zu verbessern.

Heidelbeeren enthalten zudem sehr viel Vitamin C was sich positiv auf unser Immunsystem auswirkt.


*antioxidative Wirkung bedeutet, die Wirkung von freien Radikalen und oxidativem Stress zu vermindern.


• Grüner Tee z.B. Sencha, Gyokuro oder Matcha enthalten eine große Menge an Catechine. Catechine sind Moleküle mit krebshemmenden Eigenschaften!


Tomaten sind reich an sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien.

Sie bieten eine Schutzwirkung sowie ein geringeres Krebsrisiko im Mund, Rachen, Kehlkopf, Lunge, Brust und auf der Haut. Eine noch bessere Wirkung haben passierte Tomaten.

(Achte bitte darauf, dass die Tomaten zu 100% aus Italien stammen. Tomaten aus China die in einem Hafen von Italien umgefüllt werden, dürfen als italienische Tomaten deklariert werden).


Knoblauch, Zwiebeln, Kurkuma und Zimt enthalten sekundäre Pflanzenstoffe welche gegen Krebs wirken können.

(Kurkuma mit schwarzem Pfeffer vermischen, dies kann die Wirkung um das zehnfache verstärken).


• Low Carb - und Keto Diäten werden derzeit in Medizinischen Studien untersucht.

Wenig Kohlenhydrate zu essen kann das Krebsrisiko minimieren und krebshemmend wirken.


In bestimmten Situationen kann es von Vorteil sein, diese Lebensmittel zu meiden


Als Raucher kann Beta-Carotin Lungenkrebs begünstigen, Beta-Carotin ist reichlich in rotem Gemüse wie Tomaten enthalten und eignet sich im Normalfall zur Krebsvorsorge, noch ein Grund mehr mit dem rauchen aufzuhören!


Große Mengen Rucola können aufgrund des hohen Nitrat Anteils im Körper zu Nitrit und letztlich zu krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden.


Während einer Chemotherapie sollte Grapefruit vermieden werden, denn eine Grapefruit enthält Enzyme welche die Wirkung der Chemotherapie mindern können und somit muss eine höhere Dosierung verabreicht werden.


Außerdem ist es von Vorteil nach einer Krebs-Diagnose auf Kuhmilch zu verzichten, denn diese enthält igf-1 (ein Wachstumshormon) und reichlich gesättigte (schlechte) Fette.



Krebsvorsorge:
Die Heilwirkung von Sekundäre Pflanzenstoffe

Unter dem Begriff sekundäre Pflanzenstoffe wird in der Ernährungswissenschaft eine große Zahl pflanzlicher Inhaltsstoffe mit unterschiedlichen Strukturen zusammengefasst, die gesundheitsfördernde Effekte entfalten und so zur langfristigen Gesundheitserhaltung beitragen.


Hier einige Beispiele:


• Pflanzen die auf natürliche Weise, also ohne synthetische Pestizide angebaut werden wie bei bio Bauer, enthalten größere Mengen dieser Moleküle.


• Polyphenole, diese hindern im besten Fall den Tumor am wachsen. Studien zeigten eine erstaunlich gute Wirkung gegen Brust-, Prostata-, -Dickdarm und -Lungenkrebs.


• Phytinsäure und Sulfide diese unterstützen das Verhindern der Aktivierung von krebserregenden Substanzen. Sie wirken besonders gegen Magenkrebs.


• Sulfide wirken bei verschiedenen Krebsarten, insbesondere bei Magenkrebs.


• Saponine, diese sind bekannt für eine Wirkung gegen Darmkrebs.


Vermutlich tragen die antioxidativen und immunstimulierenden Eigenschaften der sekundären Pflanzenstoffe zum antikanzerogenen Potenzial bei, dass bedeutet diese Mikronährstoffe tragen zur Krebsvorsorge bei!


Krebsprävention anhand sekundärer Pflanzenstoffen erklärt!




Fazit:

Krebs kann jeden treffen, aber mit der richtigen Vorsorge können mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt oder sogar vermieden werden. Sorge für deine Gesundheit, indem du regelmäßige Gesundheitschecks durchführst, selbstuntersuchungen vornimmst und einen gesunden Lebensstil pflegst. Denke daran, dass Vorsorge der beste Weg ist, um das Risiko von Krebserkrankungen zu minimieren und eine frühzeitige Behandlung zu ermöglichen.


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